Uns liegt der
Brief einer Leserin vor, die sich hilfesuchend an uns gewandt hat. Sie ist seit
mehreren Jahren erkrankt und kann in Folge dessen seit einigen Monaten ihren
Beruf nicht mehr ausführen. Derzeit bekommt sie staatliche Unterstützung, aber
da sie vorher schon nur eingeschränkt arbeiten konnte und von daher nicht
sonderlich viel verdiente, wird es jetzt schon recht knapp. Sie hat etwas
vorgesorgt. Sie besitzt einen Lebensversicherungsvertrag über 140 Euro im
Monat, der seit rund 12 Jahren angespart wird, sowie eine Rentenpolice, in die
sie seit sieben Jahren einzahlt. Der Betrag hier ist 100 Euro im Monat. Die
Leserin überlegt, diese Verträge eventuell zu kündigen. Auf der anderen Seite
ist ihr aber auch bewusst, dass sie damit die einzige Möglichkeit aus der Hand
gibt, selbst etwas für die Zukunft zu tun. Die Alternative zum Kündigen wäre
beleihen, denn sie muss aufgrund ihrer Erkrankung in der Wohnung einige
Änderungen vornehmen. Immer wieder wird sie auch auf so genannte Aufkäufer von
Policen aufmerksam. Sie weiß nicht genau, was das ist und was davon zu halten
ist? Wir möchten Ihre Situation einfach mal ins Rennen schicken und erhoffen
uns einige Tipps, die wir – natürlich anonym – weitergeben würden. Ideen???
Montag, 14. Mai 2012
Montag, 27. Februar 2012
Für Selbständige gibt es viele Vorsorgemöglichkeiten – Innovativer Vermögensaufbau mit attraktiven „Auffangnetzen"
Ein Zehntel aller Selbständigen in Deutschland ist von
Altersarmut bedroht. Viele verdienen zu wenig, um Rücklagen zu bilden.
Altersarmut ist somit auch für Selbständige ein Problem. Das belegt ein
Forschungspapier des Mannheimer Forschungsinstituts Ökonomie und
Demographischer Wandel. Rund drei Viertel aller Selbständigen sind derzeit
nicht verpflichtet, in die Rentenversicherung einzuzahlen. CDU und CSU
diskutieren daher Vorschläge, auch Selbständige in eine verpflichtende
Vorsorgelösung einzubinden. „Dem Grunde nach hat der Gesetzgeber mit der
Rürup-Rente allerdings bereits Möglichkeiten geschaffen, wie gerade auch Selbständige
und Freiberufler vorsorgen können - und zwar steuerbegünstigt. Darüber hinaus
ist bei der Rürup-Rente ein Insolvenzschutz integriert“, sagt Andreas Wurscher
als Vertriebsverantwortlicher Deutschland/Österreich der Münchner FWU AG, unter
deren Dach sich auch der Versicherer ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. (Atlanticlux)
befindet.
Die Rürup-Rente, auch
Basisrente genannt, ist eine staatlich geförderte Rentenversicherung. Benannt
ist sie nach Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, einem der Wirtschaftsweisen und
Leiter der damaligen Sachverständigen-Kommission zur Neuordnung der Besteuerung
von Altersvorsorgeaufwendungen und Alterseinkommen. Basisrente deutet dabei, wie
der Name schon sagt, an, dass es dem Gesetzgeber um eine verlässliche und sichere
Altersvorsorge geht, bei der der Versicherte lebenslang Leistungen erhält.
Weitere Argumente pro Rürup-Rente sind beispielsweise ihre Flexibilität, da
zusätzlich Sonderbeiträge gezahlt sowie die Dauer der Ansparphase und der
Beginn der Auszahlungsphase ab dem 62. Lebensjahr individuell vereinbart werden
können.
Eine weitere Möglichkeit besteht im Abschluss einer
fondsgebundenen Rentenversicherung, wie sie beispielsweise Atlanticlux in ihrem
Produktangebot verzeichnet. „Die Atlanticlux bietet in der ATLANTICLUX
RürupRente eine Beitragsgarantie zum Ende der Ansparphase", so der FWU
Versicherungsexperte Wurscher. „Im Hinblick auf die Altersabsicherung sind auch
insbesondere Anlagestrategien interessant, die größtmögliche Sicherheit im
Hinblick auf ein avisiertes Sparziel bieten. Rendite um jeden Preis ist dabei
nicht unser Bestreben! Vielmehr haben wir uns zum Ziel gesetzt, unseren Kunden
eine attraktive Wertentwicklung unter einer vernünftigen Abwägung von Chancen
und Risiken zu ermöglichen. Außerdem ist im Rahmen der Anlagestrategien eine
dynamische Kapital- bzw. Gewinnsicherung enthalten." Dabei wird der
jeweils höchste, an monatlichen Stichtagen festgestellte Anteilspreis der
jeweiligen Anlagestrategie zum Ende der vereinbarten Laufzeit von mindestens 15
Jahren als Minimum festgeschrieben. Dieser Höchstwert wird bis zum Laufzeitende
fortgeführt und stellt zum Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit den
Rücknahmepreis je Anteil dar. Diese Vorgehensweise bietet nicht nur
höchstmöglichen Schutz vor Rückschlägen an den Börsen, sondern schafft zudem bei
Kursrückgängen die Chance, zu günstigen Preisen einkaufen zu können. Der Kurs,
mit dem die während der Laufzeit erworbenen Anteile zum vereinbarten
Vertragsende „verkauft“ werden, kann durch diese Vorgehensweise nur noch
steigen. Die Gewinnsicherung ist dabei durch die Garantie einer internationalen
Großbank mit erstklassiger Bonität unterlegt. „Im Ergebnis können Selbständige
und Freiberufler so planbar eine Altersvorsorge vornehmen, die auch garantierte
Rentenzahlungen ermöglicht“, so Wurscher.
Um dabei eine bedarfsgerechte Beratung bezüglich der
Versorgungssituation anzubieten, können die Vermittler der FWU auf die Software
AVM 2.0 zugreifen und damit eine Altersvorsorge-Analyse vornehmen. Das von
Finanzexperten und Wirtschaftswissenschaftlern entwickelte Software-Tool
erstellt in Abgleich mit der persönlichen Einkommens- und Lebenssituation des
Kunden eine so genannte „Schichtenanalyse“. Dabei vergleicht die Software
anhand der individuell vorgegebenen Sparfähigkeit mehrere 10.000
Investitionskombinationen in die steuerlich unterschiedlich geförderten
Schichten der Altersvorsorge – und erzeugt im Ergebnis die für den Kunden
optimale Anlagekombination. „Viele Interessenten haben eine bestimmte
Produktvorstellung, wie zum Beispiel die Basisversorgung. Diese sind dann oft
überrascht, welche Kombinationsmöglichkeit nach der durchgeführten
Schichten-Analyse für sie als optimal empfohlen wird. Im Prinzip ist die
Vielfalt der steuerlichen Fördermöglichkeiten in Deutschland ein Fluch und
Segen zugleich. Die Vertriebspartner schätzen die neutrale Herangehensweise der
Beratungssoftware, die im ersten Schritt die Versorgungslücke ermittelt. Im
zweiten Schritt wird im Abgleich mit der vorgegebenen Sparfähigkeit produktunabhängig
und steueroptimiert die Schließung der Versorgungslücke angestrebt. Erst im
dritten Schritt wird die ermittelte Schichten-Kombination mit den Produkten der
ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. hinterlegt und hieraus eine Empfehlung
abgeleitet.
Die Vermittler können dabei zugleich auf eine
Produktpalette der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A zurückgreifen, deren
Tarife der ersten Schicht (ATLANTICLUX RürupRente), zweiten Schicht
(ATLANTICLUX RiesterRente) und der dritten Schicht (ATLANTICLUX NettoPolice) aktuell
im Februar 2012 mit der 'TOP-Ranking Plakette" von Morgen & Morgen
ausgezeichnet wurden. Die Morgen & Morgen GmbH als unabhängiges und
neutrales Analysehaus trägt mit dem Vergleich von einem Großteil der am Markt
befindlichen Versicherungstarife, als anerkanntes Unternehmen zur Tariftransparenz
bei.
Mittwoch, 14. September 2011
Studie: Pflegebedürftigkeit ist größte Angst der Deutschen
Vor nichts
haben die Deutschen mehr Angst als vor Pflegebedürftigkeit: Für 82 Prozent ist
die Vorstellung, einmal auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, mit Abstand
die größte Sorge für die persönliche Zukunft. Entsprechend sehen die Menschen
auch in diesem Punkt sehr großen Vorsorgebedarf. Nur: Für nichts wird in
Deutschland so wenig finanziell vorgesorgt wie gerade für den Pflegefall. Zu
diesem Ergebnis kommt die „Continentale-Studie 2011“, die auch die Ursachen für
diesen Widerspruch ermittelt hat. Denn der Grund dafür, dass nur zwei Prozent
der Bevölkerung eine private Pflegezusatzversicherung haben, ist eine Mischung
aus unbegründetem Optimismus und fehlender Informiertheit.
Seit geraumer
Zeit steht das Thema „Pflegeversicherung“ regelmäßig auf der Agenda der
politischen Debatten. Ein Grund für die Continentale, diese Problematik in der
aktuellen „Continentale-Studie 2011“ schwerpunktmäßig zu betrachten. Die
Ergebnisse sind deutlich: Mit insgesamt 82 Prozent ist die Pflegebedürftigkeit
die größte Angst der Deutschen. Besonders große Angst haben 52 Prozent der
Bevölkerung – weit mehr als vor Krankheit und unzureichender Rente (je 36
Prozent) oder vor Arbeitslosigkeit (25 Prozent). Davor, berufsunfähig zu
werden, fürchten sich nur 23 Prozent der Menschen in hohem Maße.
Notwendigkeit
zur Vorsorge wird gesehen, getan wird nichts
Vor diesem
Hintergrund überrascht es zunächst wenig, dass 54 Prozent der Deutschen eine
große oder sogar sehr große Notwendigkeit für zusätzliche private Vorsorge
sehen und 51 Prozent meinen, man solle diese Vorsorge möglichst bis zum Alter
von 30 Jahren getroffen haben. Allerdings: Der Vergleich mit der
„Continentale-Studie 2007“, in der die Frage nach dem Vorsorgebedarf zum ersten
Mal gestellt wurde, zeigt, dass die Bedeutung um zehn Prozentpunkte gesunken
ist. Private Vorsorge wird also heute als weniger notwendig angesehen als noch
vor vier Jahren. Und: Die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Deutschen es
für notwendig hält, für den Pflegefall vorzusorgen, hat nichts mit der Realität
zu tun. Denn nur zwei Prozent der Deutschen haben eine Pflegezusatzversicherung
abgeschlossen.
Woran liegt
das? Nicht am Preis, denn 38 Prozent wären bereit, mehr als 25 Euro für eine
Pflegezusatzversicherung auszugeben – eine Summe, die für einen
bedarfsgerechten Schutz in der Regel völlig ausreichend ist. Vordergründig liegt
es auch nicht an mangelnder Informiertheit, denn mehr als die Hälfte fühlt sich
„gut“ oder „sehr gut“ informiert.
Deutsche
fühlen sich gut informiert, sind es aber nicht
Dass die
Deutschen tatsächlich aber wesentlich schlechter informiert sind, als sie
selbst glauben, zeigt sich bei der Frage nach Vorsorgeformen, die sinnvoll
gegen die finanziellen Folgen von Pflegebedürftigkeit schützen. Zwar nennen 77
Prozent die Pflegezusatzversicherung an erster Stelle, aber auch andere
Vorsorgeformen wie die private Rentenversicherung (69 Prozent), Sparen (66
Prozent), die Unfallversicherung (64 Prozent) oder Immobilienbesitz (61
Prozent) werden in hohem Maße als geeignet betrachtet.
Selbst die an
letzter Stelle genannte Kapitallebensversicherung halten noch 52 Prozent der
Deutschen für eine angemessene Absicherung. Für den Pflegefall stellt die
private Pflegezusatzversicherung allerdings die einzige wirklich geeignete
Vorsorgeform da. Alle anderen genannten Absicherungsmöglichkeiten sind entweder
gar nicht heranzuziehen – wie die Unfallversicherung – oder basieren auf
begrenzten Mitteln, die im Pflegefall nicht ausreichen oder schnell
aufgebraucht wären.
Geringe
Absicherung hat keinen konkreten Grund
Auch die
dezidierte Frage, warum keine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wurde,
zeigt keinen konkreten Grund auf, sondern belegt nur eine diffuse
Uniformiertheit. Denn jeweils von mehr als 50 Prozent genannt wurden Gründe wie
„zu teuer“, „Versicherung zahlt im Ernstfall nicht“ oder „ich bin zu jung/zu
alt für eine Pflegezusatzversicherung“.
Darüber
hinaus vertrauen 58 Prozent der Deutschen darauf, dass sie der Partner oder
andere Angehörige pflegen werden – was mindestens angesichts der Scheidungsquote
von 50 Prozent eine unangemessen optimistische Einschätzung darstellt. Diese
Haltung kollidiert zudem mit der größten Sorge beim Gedanken an den Pflegefall:
An erster Stelle steht die persönliche Belastung der Angehörigen (83 Prozent).
Deren finanzielle Belastung fürchten 79 Prozent. Nahezu gleichauf sind die
Befürchtungen, die finanzielle Unabhängigkeit zu verlieren (80 Prozent) und
schlecht medizinisch versorgt zu werden (81 Prozent). Angst vor Vereinsamung
haben 71 Prozent.
Erschreckend
uninformiert
Für Rolf
Bauer, Vorstandsvorsitzender des Versicherungsverbundes Die Continentale, sind
diese Ergebnisse besorgniserregend: „In keinem Bereich ist die private
Absicherung so wenig ausgebaut wie in der Pflegeversicherung. Das war uns als
Versicherer selbstverständlich schon vor unserer Bevölkerungsbefragung bekannt,
wir konnten über die Gründe bislang allerdings nur mutmaßen.
Die
Continentale-Studie zeigt allerdings in einer erschreckenden Klarheit, wie groß
die Uninformiertheit der Deutschen tatsächlich ist. Denn es gibt ja keinen
belegbaren Grund für die mangelnde Vorsorge, sondern nur ein diffuses
Meinungsbild, das auf Unwissen basiert. Angesichts der Kostenexplosion im
Bereich Pflege, die durch den demografischen Wandel und der damit verbundenen
wachsenden Zahl an Pflegebedürftigen unweigerlich auf uns zukommt, müssen
Versicherer und Vermittler, aber auch die Politik, eindeutig noch stärker
aufklären. Denn wie auch immer eine Reform der Pflegepflichtversicherung
aussehen wird: Ohne private Zusatzversicherung wird es in Zukunft eine
angemessene und würdige Pflege nicht mehr geben.“
Hintergrundinfos
zur Studie:
Die
„Continentale-Studie 2011“ wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, in
Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest umgesetzt. Die
Studie wird seit dem Jahr 2000 jährlich durchgeführt und beschäftigt sich stets
in einem Schwerpunktteil mit aktuellen Fragen des Gesundheitswesens. Zur
„Continentale-Studie 2011“ wurden bundesweit repräsentativ 1297 Personen befragt.
(ir)
Quelle: FONDS
professionell
Dienstag, 19. Juli 2011
Altersvorsorge: Deutsche wissen wenig
Bei den Deutschen herrscht Ratlosigkeit über den optimalen Altersvorsorge-Mix und die zu erwartende Rente. Die jahrelangen Diskussionen und Aufklärungsinitiativen sind an der Bevölkerung vorbeigegangen und haben nicht zu einer besseren Altersvorsorge geführt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Fondsgesellschaft Fidelity International. Demnach wissen die deutschen Erwerbstätigen weder, wie hoch ihre Rente sein wird, noch kennen sie den seit Jahren empfohlenen Dreiklang der Altersvorsorge - gesetzlich, privat und betrieblich. Sie überschätzen die zu erwartende Rente deutlich und verschenken am meisten Geld bei der betrieblichen Altersvorsorge.
Private Haushalte: Starker Anstieg des Geldvermögens
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