Das Geldvermögen privater Haushalte ist im Jahr 2010 infolge hoher Zuflüsse und Kursgewinne stark gestiegen und lag am Jahresende bei 4,9 Bill. Euro. Dies teilte die Bundesbank mit. Die Geldvermögensbildung der privaten Haushalte belief sich insgesamt auf knapp 154 Mrd. Euro. Sie fiel damit deutlich höher aus als im Mittel der vergangenen Jahre. Ursächlich hierfür sind laut Bundesbank unter anderem die kräftige Konjunkturerholung sowie die unerwartet stabile Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, die zu einem spürbaren Anstieg der verfügbaren Einkommen führten. Die Verschuldung der privaten Haushalte nahm erstmals seit 2007 wieder geringfügig zu. Per saldo wurden Kredite in Höhe von knapp 5 Mrd. Euro aufgenommen. Am Jahresende summierten sich die Schulden bei Banken und Versicherungen auf insgesamt 1,5 Bill. Euro. Sie liegen damit seit rund 10 Jahren auf nahezu unverändertem Niveau.